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Biografie Geboren 1968 in Grieskirchen (Oberösterreich), lebt seit 1986 in Wien Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik, 1993/94 Studienaufenthalt in London Arbeitet seit 2000 als Fotografin 2001/2002: Schule für künstlerische Photographie, Wien (Leitung: Friedl Kubelka) Juni/Juli 2002: Gruppenausstellung "Schaugrund" (Reithalle, Wien) Oktober 2002 bis Oktober 2005: FotoK, Wien (Leitung: Martin Scholz, Pascal Petignat) November 2003: Workshop und Gruppenausstellung mit der australischen Fotografin Heather Winter "... so how do you travel?" (Werkraum, Wien) November 2004: Gruppenausstellung "fotoK Positionen" im Rahmen des Monats der Photographie(fotoK Werkraum, Wien) Oktober 2005: "Finale 15": Gruppenausstellung der AbsolventInnen des FotoK Wien Juni 2006: Gruppenausstellung "Von Frauen und Männern" - Teil des Programms fotoK - WERKRAUM, Wien Juli 2006: "L'eau" - Gruppenausstellung von Künstlern der Region Rhône-Alpes, Maison des Arts Contemporains de Pérouges, Pérouges, Frankreich November 2008: "ICH DACHTE ICH WÄRE EIN PANTHER", im Rahmen des Monats der Photographie, 8 Künstlerinnen aus Österreich und Italien erforschen das Thema Identität mit Hilfe von Video und Fotografie, Burggasse 21, Wien 22. Jänner bis 19. April 2009: Teilnahme an der Ausstellung "LINZ BLICK. Stadtbilder in der Kunst 1909-2009", Lentos Kunstmuseum Linz 13. November bis 3. Dezember 2009: Ausstellung "VORSICHT DREIZEHN", Café/Bar EINFAHRT, Wien Zu den Arbeiten Die fotografischen Arbeiten entstehen aus der Notwendigkeit und dem Bedürfnis, sich den Lebensumständen zu stellen. Das was im Geiste beschäftigt, was an die Oberfläche des Bewusstseins drängt, traurig oder wütend macht, wird zum Thema der fotografischen Auseinandersetzung. Der Ausgangspunkt ist meist der private Raum, der eigene Körper, das familiäre Umfeld, der momentane emotionale Zustand. Die Bilder erfassen das, was in unmittelbarer Nähe ist, gehen aber dennoch einen Schritt weiter. In dem, was beim ersten Betrachten als sehr persönlicher, individueller Ausdruck erscheint, lässt sich die Auseinandersetzung mit allgemeingültigen und universalen Themen erkennen. Die Porträts des demenzkranken Vaters thematisieren auch Krankheit, Altern und Sterben in der unserer Zeit. Die Erfahrung und Erforschung des eigenen Körpers führt zu einer allgemeinen Sicht auf den weiblichen Körper in unserer Gesellschaft. Das Private wird zum Öffentlichen, das Individuelle zum Allgemeingültigen. Die subtile Ironie,die manchen Arbeiten zugrunde liegt, ermöglicht dabei eine distanzierte Betrachtungsweise. 2002 Arbeitsweg, C-Prints auf Trägermaterial, 8 cm x 8,70 m 2002 Körperteile, 15 S/W-Prints, 10,5 x 14,5 cm, Untergrund Schaumstoff 2002 Augenblicke, 12 S/W-Prints, 18 x 24 cm 2002 Take Time, 6 S/W-Prints, 13 x 18 cm 2003 Body-Souvenirs, 6 Souvenir-Plastikfernseher mit Dias 2003 Papa schläft, 4 C-Prints, 24 x 30 cm 2003 Papa am Tisch, 6 S/W-Prints, 18 x 24 cm 2004 Goldhaube (Großmutters Erbe), 7 C-Prints, 20 x 26 cm 2004 Goldhaube (Großmutters Erbe) bestickt, 2 C-Prints bestickt, 20 x 26 cm 2004 Pin-Up-Collagen, 18 S/W-Prints, 19 x 29,5 cm 2005 A Study of the Nude (Gedicht von Les Murray), 12 S/W-Prints mit Text, 20 x 20 cm 2005 Lebensraum, 17 C-Prints, 16 x 24 cm 2005 Papa & Ich (ganz nah), 7 C-Prints, 21 x 29 cm 2006 Mit Wasser spielen, 6 C-Prints mit Text, 50 x 50 cm 2006 Stille, 17 Digitalfotos 2007 So How Can I Trust You, Fotomontage, 80 x 80 cm 2007 o.T., Fotomontage, 45 x 105 cm 2008 Fallen, 6 C-Prints, 30 x 30 cm 2008 o.T., 12 C-Prints/S/W-Prints, 19 x 25 cm |